Langhorne Slim & the War Eagles

November 29th, 2008

Irgendwas läuft bei mir ja immer auf Heavy Rotation: Wenn ich Liebeskummer hab ist’s Saint Thomas, wenn ich verliebt bin Blumfeld und alle paar Tage kommt noch was neues dazu. Aber den ganzen Monat hindurch war es jetzt Langhorne Slim & the War Eagles, erschienen bei Kemado Records. Geboren als Sean Scolnick, grad mal 28, aufgewachsen in Langhorne, Pennsylvannia und inzwischen in Brooklyn lebend, tourt Langhorne Slim mit seiner Band seit einigen Jahren und erinnert an den frühen Beck: guter alter Folk, Texte die sehr poetisch und selten direkt sind. Seit 2005 hat er bei verschiedenen Labels EPs und inzwischen die zweite CD veröffentlicht.

Die Songs des neuen Albums klingen wunderbar, die angenehme Stimme zieht einen durch die Arrangements die für mich beweise dass ein Folksinger allein zu langweilig wäre und es mehr braucht als nur eine Gitarre. Einige der Tracks kann man sich schon aus den zwo Daytrotter Sessions runterladen, auf dem Album klingen sie viel sauberer aber weniger emotional.

Auf jeden Fall muss man sich den Titel Collette anhören, in der Daytrotter Session noch besser als auf dem Album. Meine Lieblingszeile draus, während ich grad eine Flasche Rosé neben mir hab:

All I wanted was a good song and a fair friend You came along just then You gave me crazy love And you whispered you’ve got a bottle and nobody that you’re missing

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